a tiny bit of WA

11Juni2014

Nun waren wir dann auch nochmal in Western Australia. Julias Freund war schon längere Zeit da und sie hat ganz lange überlegt da auch hinzugehen (also nach Perth) und schließlich in einer Nacht und mit ein bisschen Wein konnte sie mich überzeugen und damit war der Flug gebucht. Ab ging's nach Perth, überzeugt war ich bis zum Flughafen nicht aber als wir dann in Perth ausgestiegen sind war alles gut weil auch der Flughafen super schön war. Ihr Freund hat uns dann abgeholt und zu unserer Wohnung gebracht, super schön, ein Doppelzimmer in einer Wohnung mit 4 Zimmern, sehr schöne Küche, gemütliches Wohzimmer und gemütlicher Balkon. Der nächste Morgen war dann ganz schön hart weil wir nichts zu Essen hatten und fast eingegangen wären vor Hunger aber schließlich haben wir uns aufgerafft und sind was einkaufen gegangen. Nach nem ausgiebigen Frühstück gings uns erstmal besser. Cupcakes, unser Stammessen, durfte dabei natürlich nicht fehlen :)

Unsere Tage in Perth bestanden hauptsächlich aus schlafen, essen, Filme schauen und uns über Julias Freund und seine Aktionen aufregen. Ein paar Mal haben wir uns dann aber doch aufgerafft. Waren öfter mal in dem Ort wo wir gewohnt haben (Victoria Park) wobei es da nicht viel zu sehen gab, gab halt einfach eine kleine "Einkaufsstraße" wo man von Zeit zu Zeit sogar Menschen sehen konnte :D ja, wirklich, so wenig war da los... Ein anderes Mal sind wir Richtung Fluss gelaufen wo wir dann in einem Park ein bisschen gechillt haben und in Bäumen rumgeklettert sind, das war echt schön, mal was anderes als nur im Apartment hocken. Nach Perth selber haben wir es leider nur einmal geschafft, war aber auch nicht wirklich spektakulär... Dafür, dass es die einzige große Stadt in WA ist ist es echt enttäuschend muss ich sagen. Aber gut vielleicht habe ich im Vergleich zu Sydney natürlich auch zu viel erwartet. Unsere Tage waren aber trotz extrem niedriger Aktivität sehr schön und wir konnten endlich mal wieder vernünftig kochen (Hostelküchen sind nicht so unsere favourites...). War schön mal wieder proper meals zu essen!:)

Mit der Zeit wurden die Probleme mit Julias Freund mehr, meine Zeit in Australien kürzer und der Alkoholkonsum mehr... Schlussendlich habe ich also einen Flug zurück nach Sydney gebucht und hatte Julia auch fast soweit mit mir mitzukommen aber dann hat sie sich doch dazu entschieden, in Perth zu bleiben was letztendlich die richtige Entscheidung war. Mittlerweile lebt sie bei ihrem Freund da und alles ist cool. Der Abschied fiel uns allerdings extrem schwer. Als ich dann im Taxi auf dem Weg zum Flughafen saß war's ganz schlimm und wir haben ununterbrochen geschrieben. War dann bis zum Flug und auch direkt danach nicht anders, wie so n altes Ehepaar...:D Naja zurück in Sydney bin ich dann mit dem Taxi zu meiner Unterkunft (ja letzte Tage und so, dachte ich mir ich schmeiß mal n bisschen Geld raus...) und bin eingecheckt. In einem Student Living Apartment hab ich mir n Einzelzimmer für die letzten Tage genommen. Voll schön, mit eigenem Bad, ner schönen Küche (für alle), Wlan, Fernseher auf dem Zimmer und einfach allem was man braucht :)

So verbringe ich hier also meine letzten Tage wie immer: schlafen, essen, Fernsehn schauen und zu malen hab ich auch mal wieder angefangen. Am Sonntag gehts weiter nach Melbourne wo ich meine Mum treffe und dann fliegen wir zusammen über Neuseeland, Malaysia und Dubai nach Hause. Freu mich schon sehr!!!:)

see ya, L.

 

 

what the hell?!

09Mai2014

So... gestern frueh hatte Julia dann ihre zwei Bewerbungsgespraeche fuer Nanny Jobs die bide auch echt gut gelaufen sind. Danach ging es dann zusammen weiter zu einem Gespraech fuer Promotion einer Fitnessfirma. Problem: Julias letztes Gespraech war um 10am und unser naechstes war um 12am und zwar bei Olympic Park, also eine Stunde weg. Um 10:30am konnten wir los aber wegen Verkehr in und um Sydney rum war nix zu machen und wir mussten absagen. Haben ne Mail hingeschrieben und gefragt ob naechste Woche da nochmal was frei ist. Dann gings also direkt weiter zum naechsten Gespraech, das ausgeschrieben war fuer eine Stelle als Putzfrauen in einem Hotel. Dort angekommen (eine Stunde Fahrt ins Nirgendwo...) kamen wir dann in ein Cafe wo ein anderer Deutscher uns mit Kaffee und Wasser versorgt hat und mit uns das "Bewerbungsgerpraech" durchgefuehrt hat. Stellte sich heraus, dass die in dem Cafe Farmjobs vermitteln, die 1000km im Inland von Sydney aus liegen... lustig lustig... nicht!! Waren aber dann so nett und sassen da die ganze Zeit, haben unseren Kaffee ausgetrunken, uns nett verabschiedet und weg gings da. Bloed ey! Naja, war aber zum Glueck in der Naehe von Palm Beach weshalb wir dann noch das Stueck weiter gefahren sind und noch ein bisschen am Strand gechillt haben. Das hat einiges wieder wett gemacht. Dann gings wieder nach Hause und zum Glueck hatten Julias Gespraeche gut geklappt sodass sie von dem einen aus schon gleich den naechsten Termin hatte. Ich schaffe es auch noch irgendwie mit meinen aktuellen Ersparnissen den letzten Monat zu ueberleben. Hoffe ich zumindest - sollte aber klappen.

Gestern Abend habe ich dann noch Pia wiedergetroffen, die ich vor 6 Monaten hier in Sydney kennen gelernt habe und das nur einen Abend. Hatten uns aber super verstanden und waren auch immer in Kontakt deswegen war das jetzt um so lustiger weil wir einfach komplett unterschiedliche Sachen erlebt haben. Sind dann noch feiern gegangen, war sehr schoen wie immer und ich hab wieder viele neue tolle Menschen kennen gelernt. Mal sehen was die restliche Zeit in Sydney noch so bringt.

see ya, L.

 

got nowhere else to go? just stay!

07Mai2014

Nun war unsere Arbeitszeit auf der Easter Show also vorbei und nun mussten wir uns fragen wie es weiter geht. Ersteinmal sind wir vom Auto in ein Hostel umgezogen, Mann tat das vielleicht gut, regelmaessig ne warme Dusche, Kuehlschrank, Fernseher. Und das alles den ganzen Tag lang :-) Am Donnerstag ging es dann zur Abschiedsparty mit den Leuten von der Show, das war so super!!! Hatte mega viel Spass! Alle Leute sind einfach so toll und mit denen werden ich auch auf jeden Fall in Kontakt bleiben. Nach der Feierei gings dann zurueck ins Hostel um zu "schlafen". Ganze 3 Stunden sind es geworden bis Freunde von uns vor der Tuer standen um mit uns zu chillen. Einer von denen (Jake, Australier) musste dann eigentlich los um mit Freunden den Anzac Day (wie Tag der deutschen Einheit) zu feiern. Wir kamen auf die glorreiche Idee mitzukommen also hiess es anziehen und ab zum Zug. Ne Stunde Zugfahrt spaeter waren wir dann mitten im Nirgendwo wo es aber zum Glueck ne Burgerbude mit traumhaften Burgern gab wo wir uns erstmal von unserem Hangover erholt haben... Weiter gings zu einem Hotel mit Bar das einfach rappelvoll war, der Rest des Orts war so leer dass ich das Gefuehl hatte der ganze Ort waere in der Bar um Anzac day zu feiern. Wir also rein und weiter gings mit der Trinkerei. Blieb aber allerdings bei einem Drink und nach 2 Stunden sind wir auch abgehauen, wir waren einfach zu fertig... Die Zugfahrt zurueck war dann mehr ein einziges Geschlafe als alles andere aber wir haben unsere Haltestelle nicht verpasst und sind wieder heile angekommen. Die weiteren Tage haben wir dann ein paar Bewerbungen gweschrieben und am Montag drauf gings nochmal mit der Gruppe der Oster Show los feiern. Diesmal sind wir zu einer Reggae Night gegangen, war sehr geil!!!

Das Leben lief die ganze Zeit so weiter und mit Jobs hat sich nicht wirklich was ergeben bis heute... Haben den ganzen Tag viele Anrufe und E-Mails bekommen sodass wir morgen 4 Bewerbungsgespraeche haben und uebermorgen noch eins. AAAAAAlso: fingers crossed!!!

see ya, L.

love the city

01Mai2014

Soo, nun ist es schon lo lange her dass ich aus Bundaberg abhauen bin und mittlerweile vermisse ich es auch nicht mehr ganz so sehr wie am Anfang...

An besagtem Sonntag sind wir dann also wirklich losgefahren, haben aus dem Cellblock noch Ross mitgenommen (ein extrem lustiger Schotte) der von uns in Brisbane abgesetzt werden wollte. Die Fahrt war an sich sehr lustig obwohl ich in den ersten Stunden im Auto sass wie ein Haeufchen Elend... Als wir aus der Stadt rausgefahren sind gings mir echt nicht besonders gut... Auf dem Weg nach Brisbane haben wir noch an einem Strand in Caloundra halt gemacht und endlich mal wieer nach langer Zeit das Leben genossen. Es war einfach wunderbar! Da lagen wir also so am Strand und auf einmal bekommt Esther eine E-Mail: You are invited for the job interview of the Arizona Company to work at the Royal Easter Show in Sydney, be there tomorrow at 4pm! Wir dann nur so: Challenge accepted! Urspruenglich wollten wir es langsam angehen mit unserem Weg nach Sydney aber aus dem "Wir halten an jedem schoenen Ort den wir finden und chillen an jedem Strand der unseren Weg kreutzt" wurde mal nix! Wir fuhren die KOMPLETTE Strecke durch. einfach mal ein 24 Stunden Trip. War aber dennoch sehr spassig, immer wieder irgendwo im Nirgendwo zu halten und auf Biegen und Brechen irgendeine Tanke oder einen Kiosk zu finden um an Nahrung und ne Toilette zu kommen. Und schliesslich hatten wir es geschafft: Montag Mittag waren wir in Sydney und hatten noch 4 Stunden Zeit um uns fuer unser Bewerbungsgespraech wieder in Menschen zu verwandeln. Da uns nix anderes eingefallen ist sind wir an den Bondi Beach gefahren und da es da zum Glueck Toiletten und Duschen gibt kamen wir dem "Mensch-sei-Gefuehl" schon um einiges naeher. Problem war nur: die Duschen waren eiskalt. Das war vielleicht ein Spass, aber ich muss sagen nach ner eiskalten Dusche, wenn man das mal gepackt hat fuehlt man sich echt um einiges besser als davor und danach ist einem echt schoen warm :-)

Dann gings los zu unserem Bewerbungsgespraech das wir erstmal nicht gefunden haben :D Als wir dann da waren waren wir erstmal ein bisschen eingeschuechtert weil einfach unglaublich viele Leute da waren. Wir mussten zu Beginn einen Zettel ausfuellen mit all unseren Erfahrungen und Informationen und dann zum Gespraech in einen Raum wo 5 verschiedene Leute sassen die parallel die Gespraeche fuehrten. Esther, Julia und ich konnten sogar zu dritt zu einem, natuerlich war er Schweizer, natuerlich konnten wir mit ihm deutsch reden :D Das Gespraech war dann relativ schnell durch und wir hatten den Job als Vendor, also Eis und Drinks verkaufen. Zurueck ging es dann mit der U-Bahn und wen traf ich zufaellig an der Station?! Meine Zimmernachbarin aus dem Federals in Bundaberg, unfassbar!!! Sydney ist wirklich nicht gross... Dann ging es zurueck zu der Wohnung von Esthers Freund in der wir ie dann mit ihrem Gepaeck abluden. Wir waren einfach so happy: Nur 4h in Sydney und schon ein Job :-) Dann haben wir unser Auto ein bisschen schlaffertig gemacht (Scheiben abgeklebt und so) und machten uns auf die Suche nach einem Parkplatz. Das war allerdings schwieriger als gedacht aber nach einigem Gesuche haben wir schliesslich einen Platz neben einem Golfplatz in der Naehe von Esthers Wohnung gefunden. Da gab es immerhin einen Frischwasserspender und eine Toilette, die (wie wsich herausstellte) aber nur tagsueber offen ist... Wir haben uns dann bettfertig gemacht und versucht zu schlafen, hat besser geklappt als gedacht: wir haben die Ruecksitze einfach umgeklappt und dann konnten wir hinten komplett normal drinliegen. Die Unterlage war allerdings ein bisschen unkomfortabel da es sehr hart war... Auf der Seite liegen war also schonmal nicht. Morgens sind wir dann relativ frueh aufgewacht und haben uns aus dem Auto gepellt... So gingen dann ca. alle tage bis zur Ostershow weiter. Irgendwann haben wir uns dann grosse Kissen gekauft die wir als Matratzen genutzt haben, das machte es um einiges bequemer! Unsere Tage bestanden hauptsaechlich aus schlafen, an den Strand gehen, essen und nicht zu vergessen: kalt duschen... Wir fanden naemlich keine anderen Duschen als die am Bondi Beach die frei waren und nur ansatzweise in unsere Naehe. Mit der Zeit haben wir uns aber dran gewoehnt. Hatten nur ein Problem wenn wir mit dem Arbeiten angefangen haben, die Duschen haben naemlich nur bis 7pm auf und davor waren wir nie zu Hause. Aber okay, waehrend unserer Zeit im Auto sind wir auch einige Male weggegangen und wen haben wir da getroffen? Natuerlich einige Leute aus dem Cellblock (irgendwie ist jeder von da direkt nach Sydney) und mitten auf der Tanzflaeche habe ich noch welche aus dem Cellblock getroffen die da schon vor ca. 2 Monaten abgehauen waren. Unfassbar!!!

Nachdem wir dann die zwei Wochen ueberstanden hatten hatten wir einen Einfuehrungstag bei Arizona bei dem uns alles erklaert wurde, die wirkten alle sehr nett aber auch nicht mehr. Und die Leute die da letztendlich angenommen worden waren haben uns jetzt ale auch nicht umgehauen... Um ehrlich zu sein: wir haben uns bei unserer Vorbereitung und allem glaube ich noch am meisten Muehe gegeben... Aber gut. Der Einfuehrungstag war hoechst unereignisreich ausser dass wir unsere wunderschoenen Uniformen bekommen haben... Ein Shirt und ne Cap von der Peters Icecream (Drumsticks, Abklatsch von Cornetto).

3 Tage spaeter ging die Arbeit dann los. Wir sind morgens da aufgetaucht und mussten uns erstmal in so ein Buch mit unserer Startzeit eintragen, dann haben wir unsere Location und unsere Kasse (Bauchbeutel) bekommen und los gings. Mussten erstmal wieder zurueck zum Anfang laufen wo unsere Coke-Karts standen. Unser Team bestand einmal aus Vendors, also Verkaeufern (uns) und Runnern (alles Jungs) die uns die Eiskarts rausgefahren haben und uns den Tag ueber mit neuen Drinks und Eiscremes versorgt haben. Die Tage ueber war es sehr spassig obwohl ich leider an den ersten Tagen nicht so viel verkauft habe und das ganze ein bisschen schleppend voran gegangen ist. Dazu kam auch noch dass es immer wieder geregnet hat, natuerlich wollte da keiner Eis kaufen. Die naechsten Tage kam dann aber mehr die Sonne raus und am Good Friday und den Samstag und Sonntag danach gings dann richtig ab und Julia und ich durften sogar zusammen arbeiten :-) Das war sowas von lustig und tausend millionenmal besser als den ganzen Tag alleine an dem Stand zu stehen. Mittags hatten wir immer ne halbe Stunde Pause in der wir zum Arizona laufen mussten um unser Mittagssandwich zu holen wobei schonmal ne Viertelstunde draufging... Aber okay. Am Ende des tages waren wir immer voellig tot und sind mit U-Bahn, Zug und Faehre oder Bus "nach Hause" gefahren. Duschen konnten wir in der Zeit zum Glueck bei Esther, das war echt unsere Rettung!  In den letztem Tagen ist das Team immer naeher zusammen gewachsen und alle kannten sich mit der Zeit. Der letzte Tag war eindeutig am lustigsten. Wir sind zwar wieder relativ spaet reingeholt worden aber dann hat Joanne (unsere Chefin) gesagt ob wir uns nicht noch in Restaurant setzen wollen da koennten wir Margaritas haben und was essen. Was war es im Endeffekt? Ja wir hatten Drinks aber "Nebenbei" durften wir noch Sticker auf Vakuumbeutel ihrer Seafood Firma kleben... Na toll. Wir sassen da bis halb 10 abends... Zum Glueck haben wir zwischendurch gesagt dass wir ne Stunde Pause wollen um die Fahrgeschaefte auszuprobieren. Mit unserem Pass kamen wir zwar nicht kostenlos auf alles aber immerhin eine Riesenrutsche und ein wunderschoenes Kettenkarussel durften wir ausprobieren :-) Die Gruppe des Tages: Maddie, Esther, Andy, Nina, Julia und ich. Sooooo eine tolle Gruppe, nur tolle Menschen!!!

So, und nun tun mir die Finger ein bisschen weh... Spaeter mehr

see ya, L.

Fühlt sich an wie gestern...

21März2014

...dass ich meinen letzten Blogeintrag verfasst habe.......Unschuldig

Ich kann nur sagen: Es tut mir leid für alle dir eventuell darauf gewartet haben. Ich bin immer noch in Bundaberg aber übermorgen bin ich hier weg und das mit einem Auto :-) Aber mal die Geschichte von vorne.

Also stehen geblieben waren wir irgendwo im Januar als ich auf der Forrest Nursery gearbeitet habe. Das ging immer so weiter bis Ende Februar, dann hatte ich letztendlich genug von der miesen Bezahlung und mehr Stunden wurden es irgendwie auch nicht. In der Zwischenzeit habe ich hier immer wieder neue Leute kennen gelernt, alte verabschiedet und die lustigsten Nächte meines Lebens erlebt. Als ich noch im Cellblock Hostel war (ja, das ist jetzt auch nicht mehr) bin ich auch noch einmal umgezogen und zwar zu Chantal und Torben ins Zimmer mit der ich bei der Forrest Nursery gearbeitet habe. Das war ne sehr lustige Zeit. Anfang Februar ist dann eine Freundin von Chantal, Julia, mit noch einer Freundin von ihr, Esther, angekommen. Mit den beiden verstehe ich mich einfach super gut!!! Naja auf jeden Fall um die lange Story etwas zu verkürzen: Wir hatten in unserem Zimmer dann eine kleine Kakerlakenplage und John unser Boss wurde auch nicht netter, die Tage auf der Arbeit pro Woche auch nicht mehr so dass Chantal und Torben beschlossen haben weiter zu ziehen. Also habe ich kurzerhand beschlossen in ein anderes Hostel zu ziehen: Das Federals (da kannte ich auch schon ca. die Hälfte der Leute weil wir da ja jedes Wochenende trinken waren weil es billiger ist). Dort habe ich mir dann ein Zweierzimmer gegönnt, war da mit einer anderen Deutschen und mittlerweile mit einem Japaner, aber voll entspannt und nur ein bisschen teurer als das 6er Zimmer im Cellblock war. Im Federals hatte ich dann auch einfach direkt am zweiten Tag einen Job, leider allerdings Zitronen picken auf Contract, also per Bin (Box) bezahlt. Und zwar bekommt man da 100$ pro Bin, kann aber alleine auch nicht mehr als eine an einem 8 1/2 h Tag machen. Diesen Job habe ich 10 Tage durchgehalten (war schon extrem stolz auf mich weil fast alle nach 3 oder 4 Tagen gekündigt haben oder spätestens nach einer Woche) und sah danach aus wie durch den Fleischwolf gedreht weil die Zitronenbäume ja so wunderbare Stacheln haben... Aber ich war glücklich mal wieder körperlich gearbeitet zu haben auch wenn's mir für mein Geld nicht unbedingt sehr viel gebracht hat. Nach 10 Tagen habe ich dann aber doch auch aufgegeben und bin dann noch für einen Tag in einen Sweet Potato Job gekommen wobei das aber der letzte Tag dieser Farm war aber es war immerhin ein 9h Tag mit 20$ pro Stunde. 

Und nun zu meinen Reiseplänen... die haben sich ja mal sowas von geändert weil Julia und ich uns einfach mal ein Auto gekauft haben. Und zwar kam das so: Nachdem ich umgezogen war sind Julia und Esther ja noch im Cellblock geblieben und ich bin jeden Tag direkt nach dem Duschen dort hingekommen und wir haben den Abend auf den Stufen vor dem Eingang verbracht weil ich da ja nicht mehr rein darf ohne da zu leben (laut John aus Irland sind wir die "ornamental girls of the steps"). Dadurch habe ich einfach noch alles mitbekommen was im Cellblock so lief und ein Angestellter von da hat halt eine Beziehung mit Julia angefangen. Der ist dann eine Woche später mit einem seiner Autos abgehauen aber das andere war zu verkaufen und eigentlich hätte er es für 2000$ verkauft aber durch diese Beziehung haben wir es für 1200$ bekommen und da dachten wir uns einfach mal: "Lass und spontan sein und das machen!" Also hatten wir ein Auto. Der Plan hat sich dann so geändert dass wir am Sonntag losfahren und dann Esther in Sydney bei ihrem Freund abliefern und Julia und ich dann weiter fahren und uns eventuell Farmarbeit oder einfach irgendeine Arbeit suchen. Haben schon die große Royal Easter Show in Sydney in Aussicht und uns bei allen möglichen Stellen beworben. 

Soo, das war erstmal das neueste von mir, heute und morgen wird Abschied gefeiert und dann war's das (erstmal) mit Bundaberg :-(

Also dann,

see ya, L.

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